Musical-Melodien mit sakralem Hintergrund:

"Musical Divine"

von und mit Jesper Tydén und Bernd Steixner




Bergkamen. Er war der GI in Miss Saigon, der Tod in Elisabeth oder Tony in der West Side Story - am Samstag, 31. Mai, kommt er für ein Benefiz-Konzert nach Bergkamen-Oberaden - ohne Kostüme, ohne Kulissen, nur mit seiner Stimme: Jesper Tydén.

Bereits 2006 begeisterten der schwedische Musicaldarsteller und Pianist Bernd Steixner, Musikalischer Leiter am Theater des Westens in Berlin, das Publikum mit  "That's Musical?". Diesmal haben sie wieder ein besonderes Programm im Gepäck. "Ich singe Musicalsongs, die einen religiösen Bezug haben", erklärt Tydén - und verrät auch schon einige Titel, die in der Martin-Luther-Kirche zu hören sein werden: "'Mein Gott, warum?' aus Miss Saigon wird in jedem Fall dabei sein". Ein Lied des GI, in dem er Gott fragt, warum er der Liebe seines Lebens in den Trümmern des Vietnam-Kriegs begegnen muss.
 
 "Wir sind in einer Kirche - diesen besonderen Ort muss man in der Musik einfach aufgreifen", erklärt Tydén, der bei einer Konzertreihe von "Jesus Christ Superstar" auch dem Sohn Gottes die Stimme lieh. Doch nicht nur deshalb kann er bei der Songauswahl aus dem Vollen schöpfen. "Die großen Musicals, die richtige, tiefgehende Geschichten erzählen, greifen immer wieder auf religiöse Aspekte zurück - und wenn es nur im weitesten Sinne ist", beobachtete Tydén.    
So interpretiert er am 31. Mai auch zwei Lieder aus Disney's "Der Glöckner von Notre Dame": Als Quasimodo die schöne Esmeralda trifft, glaubt er "Das Licht des Himmels" gesehen zu haben, während sein Ziehvater nach einem Blick in deren Augen "Das Feuer der Hölle" zu spüren glaubt. Auch Jean Valjean, Hauptfigur in Victor Hugos Klassiker "Les Misérables", fleht Gott in "Bring ihn heim" an, seinem Schwiegersohn in spe den Barrikaden-Tod zu ersparen.
So unterschiedlich die Gründe sind, aus denen die verschiedensten Charaktere Gott, Himmel oder Hölle anflehen, beschimpfen oder verleugnen, so unterschiedlich sind auch die Songs, die Tydén und Steixner präsentieren werden. "Langweilig wird es bestimmt nicht", versprechen sie, schließlich soll auch die Orgel wieder zum Einsatz kommen.

Dass sich Tydén und Steixner für den übergeordneten Titel "Musical Divine" - als Wortspiel "Göttliches Musical" zu verstehen - entschieden haben, freut Pfarrer Reinhard Chudaska von der  Ev. Martin-Luther-Gemeinde, die als Veranstalter auftritt, sehr: "Dass sich Jesper Tydén mit dem Glauben an Gott auseinandersetzt und zu diesem Zweck nach geeigneten Stücken in den großen Musicals sucht, sie sozusagen für uns aufarbeitet in ihrer Transparenz für Gott, das begeistert mich. Dass er dazu seinen exzellenten Pianisten Bernd Steixner wieder mitbringt und beide sich darin einig sind, dieses Konzert zugunsten der Jugendarbeit in der Martin-Luther-Kirchengemeinde zu geben, darüber bin ich sehr dankbar."

Musical Divine, Samstag, 31. Mai 2008, Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Karten zum Preis von 18 Euro gibt es unter www.ev-kirchengemeinde-oberaden.de.


Pressemitteilung vom 05. April 2008