Neues aus dem Berliner Friedrichstadtpalast:
Dr. Berndt Schmidt und Danny Costello entscheiden sich für
anderweitige Nachfolge in der Ballettdirektion
Berlin, 8. Juni 2008
Nachdem Dr. Berndt Schmidt, Geschäftsführer des
Friedrichstadtpalastes, Ende März über den ab 1. August
anstehenden "kreativen (Un-)Ruhestand" des langjährigen
Ballettdirektors Roland Gawlik informiert und mit Danny Costello,
Choreograph und Tänzer, einen möglichen Nachfolger benannt
hatte, haben sich Schmidt und Costello nach einer Testzeit, in der
Danny Costello probehalber zum stellvertretenden Ballettdirektor
ernannt wurde, gemeinsam darauf geeinigt, die Position anderweitig zu
besetzen.
"Ich schätze Danny als Choreographen und Tänzer sehr", so Dr.
Berndt Schmidt. "Allerdings sehen meine Anforderungen an unseren
künftigen Ballettdirektor auch eine volle Konzentration auf das
Ballett des Friedrichstadtpalastes vor. Danny erhält Angebote
für viele interessante Projekte außerhalb des Palastes.
Diese können und wollen wir ihm nicht verwehren." Auch momentan
geht Danny Costello sehr erfolgreich und von den Medien gelobt einem
anderen Engagement nach und steht für "Kiss me, Kate" in der
Komischen Oper Berlin auf der Bühne. Ab dem 15. Juni 2008 wird er
sein Können wieder auf Europas größter
Theaterbühne unter Beweis stellen und die Gäste an der
Friedrichstraße 107 in den letzten Aufführungen von
"Glanzlichter der Revue" begeistern (Dernière am 29. Juni 2008).
Roland Gawlik kann sich trotz dieser Entscheidung guten Gewissens zum
31. Juli 2008 von seiner Ballett-Compagnie verabschieden.
Die gebürtige Bulgarin Alexandra Georgieva, stellvertretende
Ballettdirektorin, wird das Ballett so lange kommissarisch leiten, bis
ein neuer Ballettdirektor gefunden ist.
Berndt Schmidt: "Wir können uns mit der Suche so viel Zeit lassen,
wie wir benötigen, um den oder die richtige zu finden. Mit
Alexandra Georgieva als kommissarische Ballettleiterin sowie Maik
Damboldt und Petra Huhnholz sind wir für 2008 absolut wasserdicht
aufgestellt. Auch mit der neuen Show 'Qi - eine Palast-Phantasie'
ist alles in trockenen Tüchern, weil alle Choreographien bereits
abgesichert und an namhafte Choreographen vergeben sind."