Pressemitteilung
Palladium Theater Stuttgart
Zehn Jahre Palladium Theater Stuttgart:
Stürmisch gefeierte
Premieren, Millionen begeisterte Zuschauer sowie Stars und Sternchen
vor, auf und hinter der Bühne
Stuttgart, 4. Dezember. Am morgigen Mittwoch, 5. Dezember 2007 feiert
das Palladium Theater Stuttgart seinen zehnjährigen Geburtstag:
Nach nur 15 Monaten Bauzeit öffnete das Palladium Theater (damals
noch Musical Hall II) am 5. Dezember 1997 seine Pforten mit der
Deutschlandpremiere des Disney-Musicals Die Schöne und das Biest.
Der damalige Ministerpräsident Baden-Württembergs, Erwin
Teufel, würdigte bei diesem Anlass den unternehmerischen Mut, ein
zweites Musicaltheater zu bauen. Disney's Musical um den hartherzigen
Prinzen, der in ein Biest verwandelt wird und die schöne Belle,
die ihn lehrt, zu lieben, wurde knapp über drei Jahre bis zum 22.
Dezember 2000 aufgeführt. Einen Kindheitstraum erfüllte sich
Schauspieler und TV-Star Dirk Bach, als er einige Vorstellungen mit der
von ihm unschlagbar komisch interpretierten Rolle des von Unruh
bereicherte.
Auf Die Schöne und das Biest folgte am 2. März 2001 die
Premiere von Cats - dem Musical, mit dem der Musical-Boom 1986 in
Hamburg seinen Anfang genommen hatte. Wie im Hamburger Operettenhaus
wurde auch hier in Stuttgart der Zuschauersaal in die Vorstellung
einbezogen und mancher Gast nach der Pause von den umherstreifenden
Katzen neckisch erschreckt. Stuttgarts Oberbürgermeister Dr.
Wolfgang Schuster: "Es war eine fantasievolle Premiere, der tosende
Beifall war bester Beweis dafür, dass es den Zuschauern gefallen
hat." Auch Cats wies zeitweise eine berühmte Darstellerin im
Ensemble auf: Lucy Diakovska, bekannt geworden durch die Pop-Gruppe No
Angels, spielte eine Zeit lang die Rolle der Rumpleteazer. In diese
Zeit fällt auch die Umbenennung des Theaters in Palladium Theater.
Am 4. Juli 2002 sang Grizabella in Stuttgart ein letztes Mal ihr
weltberühmtes "Erinnerung" ("Memory").
Das Phantom der Oper, der Musical-Klassiker von Andrew Lloyd Webber,
zog am 1. November 2002 ins Palladium Theater ein. Der berühmte
Mann mit der Maske, von der Welt verachtet und in seinem Versteck tief
unter der Pariser Oper hausend, war bis zum 23. Mai 2004 zu sehen.
Manfred Haas, damaliger Präsident des VfB Stuttgart sagte sehr
beeindruckt vom niederstürzenden Kronleuchter: „Andrew Lloyd
Webber ist immer ein Genuss für mich!“ Das Palladium Theater
Stuttgart fungierte zu dieser Zeit als Außenstelle des
Standesamtes der Stadt Stuttgart, seine prächtige Bühne war
zwei Mal Stätte ganz außergewöhnlicher
Eheschließungen inmitten der Kulissen des Musicals Das Phantom
der Oper.
Sonntag, 18. Juli 2004: Mit dem 20-minütigen und wohl
farbeprächtigsten Musik-Feuerwerk bei einer Musicalpremiere wurde
ein neues Musicalzeitalter im Palladium Theater eingeläutet. Mamma
Mia! - Das Musical mit den Hits von ABBA, vertrieb die Finsternis der
Pariser Oper und brachte mediterranes Flair auf die Stuttgarter
Musicalbühne. "Ihr ward toll!" lobte Komponist und
ABBA-Gründer Björn Ulvaeus das Ensemble nach der
Premierenvorstellung. Erstmalig wurde eine große
Ensuite-Musicalproduktion gleichzeitig auf zwei Bühnen in
Deutschland aufgeführt: Stuttgart und Hamburg (Operettenhaus). Der
Erfolg des Gute-Laune-Musicals zog sich fort mit weiteren Spielorten in
Essen und in Berlin. Über drei Jahre hieß es bis zum 9.
September 2007 allabendlich "Mamma mia! 'S geht schon wieder los!" und
jeden Abend dankte das Publikum den Darstellern ihre Zugabe "Waterloo"
mit Standing Ovations.
Seit dem 15. November 2007 nun stehen die Zeichen im Palladium Theater
Stuttgart auf Grün. Nach zweimonatiger Probenzeit feierte Wicked
– Die Hexen von Oz vor knapp 2.000 begeisterten Zuschauern und
zahlreichen Prominenten seine glanzvolle Deutschlandpremiere. Das
Musical erzählt die Geschichte zweier Hexen: der blonden und
beliebten Glinda und der missverstandenen, grünen Elphaba. Dieses
"spektakuläre Spektakel" (New York Post) versetzt das Publikum in
eine phantastische Welt voller Magie, Hexenkraft und Zauberei.
Rauschende Kostüme, phantastische Bühnenbilder, magische
Lichteffekte, mitreißende Musik und nicht zuletzt die
beeindruckenden Leistungen der Darstellerinnen und Darsteller
entführen seither Jung und Alt ins magische Land Oz.
Völlig "grünifiziert" zeigte sich nach der Premiere
Schauspieler Uwe Ochsenknecht: "Wicked - Die Hexen von Oz ist ein
opulentes Werk, das zu keiner Sekunde langweilig wird. Durch die vielen
Zaubereffekte wird man mehr als ein Mal überrascht und die
Darsteller haben eine unglaubliche Bühnenpräsenz." Restlos
verzaubert genoss Cora Schumacher die Premieren-Party: "Die Show ist
absolut faszinierend: die Kostüme, die Darsteller bis hin zur
Lichttechnik - Wicked ist eine kleine Traumwelt. Ich habe schon viele
Musicals gesehen, aber Wicked ist mit nichts zu vergleichen." "Für
Wicked - Die Hexen von Oz lohnt es sich, nach Stuttgart zu kommen.
Tolle Darsteller, prächtige Dekorationen, schöne Musik - eine
gelungene Inszenierung", so Roberto Blanco im Anschluss an die
Premieren-Vorstellung. Ins magische Land Oz entführt wurde auch
VfB-Spieler Sami Khedira, der sich von Wicked zum ersten Mal ins
Musical locken lies: "Einfach überwältigend! Die komplette
Show hat einfach gepasst." Da wird er nicht alleine bleiben, wurden
doch schon kurz nach der Premiere über 120.000 Tickets für
die Reise ins Zauberland Oz verkauft.
Zahlen, Daten, Fakten zum Theater:
- Gesamtleiter des Projektes: Dipl. Ing. Walter
Veyhle
- Architekten: Schwarz & Schwarz (Stuttgart)
- Bauzeit: 15 Monate (Mai 1996 bis August 1997)
- Bau- / Produktionskosten: rund 10 Millionen Euro
- 320 000 Kubikmeter umbauter Raum
- 30 Meter hohes Bühnenhaus
- 2000 qm Foyerfläche über drei Ebenen
- Zweirangtheater mit ansteigendem Parkett
- rund 1.800 Sitzplätze
- Die maximale Sichtentfernung von den hintersten
Stuhlreihen zum Bühnenrand beträgt 30 Meter
- Insgesamt 950 qm Bühnenfläche (bestehend
aus der Hauptbühne mit 400 qm und zwei Seitenbühnen)
Tickets und Infos unter:
TopTicketLine 01805-44 44 (0,14 €/Min.) und www.musicals.de
(0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreise können
abweichen.)