![]() v.l.n.r.: Arif Zakaria (Shantilal Merchant), Carol Furtado (Ayesha) und Deepak Rawat (Urday) Foto: Theo O. Krath |
"Bollywood - The Show"Bollywood-Fieber in der Main-Metropole Frankfurt |
entziehen,
und ist man erst einmal mit diesem Virus infiziert, will man mehr
davon! Am vergangenen Wochende machte das Spektakel "Bollywood - The
Show" in der Alten Oper Frankfurt Station.
"Bollywood
- The Show" enthält alle Elemente des typischen Masala-Kinos, in
dem über jede Genregrenze hinweg sämtliche
Gefühlszustände innerhalb eines Film vorkommen. Man erlebt in
"Bollywood - The Show" einen Konflikt mit tragischer Wendung, eine
Liebesgeschichte, Slapstick, Tanznummern mit viel Action - und zu guter
Letzt kommt das Happy End.
hierzulande wohl beliebtesten Bollywood-Film "Khabie Kushie Khabie
Gham" ("In guten wie in schweren Tagen"), kurz "K3G" genannt, tobte das
Frankfurter Publikum aber trotzdem.
Sprache
der Show ist Englisch, das in Frankfurt sehr gut zu verstehen war.
Für diejenigen, die der Sprache nicht mächtig sind, gab es
links und rechts über der Bühne eingeblendete
Übersetzungen, die in den vordersten Reihen jedoch nicht lesbar
waren. Mich hätte interessiert, wie ein eigentlich nicht
übersetzbarer Gag ("First engagement ring, then wedding ring - and
then suffering!") eingedeutscht worden ist.
Lichtdesign betrifft, Schillerndes und Grelles à la Bollywood
dominiert.